Eintrag vom 15. November 2021

Lockdown für Ungeimpfte

Übersicht in einfacher Sprache über die neuen Regeln

Seit 15. November gilt ein Lockdown für ungeimpfte Personen. Das bedeutet, dass es Ausgangs-Beschränkungen für diese Personen gibt. Es gibt aber auch Ausnahmen. Hier eine Übersicht.

Lockdown für Ungeimpfte

Es gelten Ausgangs-Beschränkungen. Das bedeutet, dass man nur unter bestimmten Gründen sein Zuhause verlassen darf. Der Lockdown gilt vorerst für 10 Tage. Hier gibt es eine Übersicht darüber, welche Regeln für wen gelten.

Hier gibt es die Regeln kurz zusammengefasst in einfacher Sprache zum Herunterladen:

Regeln für Ungeimpfte (PDF, 715 kB)
Regeln für Geimpfte (PDF, 604 kB)

Für wen gilt der Lockdown nicht?
Der Lockdown gilt nicht für Personen, die geimpft oder genesen sind.
Gemeint sind Menschen, die 2 Corona-Impfungen bekommen haben.
Und Menschen, die nach einer Erkrankung einmal geimpft wurden.
Für Kinder unter 12 Jahren gelten die Ausgangs-Beschränkungen nicht.

Für wen gilt der Lockdown?
Der Lockdown gilt für alle Menschen ab 12 Jahren, die nicht geimpft sind.
Sie dürfen ihr Zuhause nur in Ausnahme-Fällen verlassen.

Folgendes dürfen Personen, die NICHT GEIMPFT sind, im Lockdown machen:

  • Man darf Geschäfte des täglichen Bedarfs besuchen.
    Dazu gehören der Supermarkt, der Bauernmarkt, der Tier-Futter-Handel, die Post, die Drogerie, die Bank, die Trafik, die Putzerei, der Zeitungs-Stand und die Apotheke.
    Überall gilt FFP2-Maken-Pflicht.
    Außerdem darf man Tankstellen, Wasch-Straßen, Abfall-Entsorger, Auto-Werkstätten und Fahrrad-Werkstätten besuchen.
  • Man darf zum Arzt, zum Tier-Arzt, ins Krankenhaus oder zu Test- und Impf-Straßen gehen.
  • Man darf weiter zur Arbeit, in die Schule oder zur Uni gehen.
    Am Arbeits-Platz gilt die 3G-Regel.
    Das heißt man muss geimpft, genesen oder getestet sein.
    Im Gesundheits-Bereich, in Pflege-Berufen und in der Nacht-Gastronomie braucht man einen PCR-Test.
  • Man darf sich mit seiner engsten Familie treffen.
    Dazu gehören Eltern, Kinder, Geschwister und Großeltern.
    Man darf den Lebens-Partner und Freunde, die man häufig trifft, besuchen.
    Man darf sich auch an seinem Zweit-Wohnsitz aufhalten.
  • Man darf Menschen helfen, die Betreuung brauchen.
  • Man darf zur körperlichen und psychischen Erholung einen Spaziergang machen oder joggen.
    Das darf man auch mit Freunden machen.
  • Man darf religiöse Gebets-Häuser besuchen und an Begräbnissen teilnehmen.
  • Man darf behördliche und gerichtliche Angelegenheiten erledigen, die sich nicht aufschieben lassen.
    Man darf auch wählen gehen.

Wo gilt überall die 2G-Regel?

 2G bedeutet, dass man geimpft oder genesen sein muss. Die 2G-Regel gilt an folgenden Orten:

  • In Geschäften. Dazu gehören zum Beispiel Schuh-, Kleider- oder Elektronik-Geschäfte.
  • Bei persönlichen Dienstleistern. Dazu gehören zum Beispiel Friseure oder Masseure.
  • In Restaurants, Lokalen, Bars, Diskos, Clubs und Tanz-Lokalen.
    Ausnahmen: Vorbestelltes Essen darf man abholen. Kantinen und Speisesäle in Firmen und Kranken-Häusern sind ausgenommen.
  • In Sport-Einrichtungen. Auch hier gilt die 2G-Regel.
    Eine Ausnahme sind berufliche Sportler. Hier reicht ein 3G-Nachweis.
  • In Hotels. Personen, die im Moment dort sind, dürfen noch die restliche Zeit bleiben.
    Alle anderen brauchen ab heute einen 2G-Nachweis.
    Wenn man aus beruflichen Gründen ein Hotel besucht, dann reicht auch ein 3G-Nachweis.
    Es geht also auch ein Corona-Test-Nachweis.
  • Im Kultur-Bereich. Dazu gehören Kinos, Tanz-Schulen, Museen oder Tier-Parks.
  • In Seil-Bahnen, Reise-Bussen und auf Ausflugs-Schiffen gilt die 2G-Regel.
    Personen, die nicht geimpft oder genesen sind dürfen nicht mitfahren.
    Busse, Straßen-Bahnen, U-Bahnen und Züge dürfen alle benutzen.
    Allerdings muss man dort eine FFP2-Maske tragen.

Strafen bei Nicht-Einhalten des Lockdowns

Die Polizei kontrolliert, ob man geimpft oder genesen ist.
Besonders in Lokalen, Geschäften oder in öffentlichen Verkehrs-Mitteln wie Bus oder Straßenbahn.
Wenn man sich weigert, einen Nachweis zu zeigen, kann es sein, dass man bis zu 1.450 Euro Strafe zahlen muss.
Wenn man in Geschäften oder in Lokalen keinen 2G-Nachweis hat, dann muss man 500 Euro Strafe zahlen.
Betreiber der Geschäfte müssen bis zu 3.600 Euro Strafe zahlen.
In privaten Bereichen, also in Häusern oder Wohnungen, wird nicht kontrolliert.