Corona-Situation FAQs: Wichtige Fragen und Antworten


Hier finden Sie kurz zusammengefasst die wichtigsten Fragen und Antworten für Lebenshilfe-MitarbeiterInnen, KundInnen und Angehörige.


Was ist das Corona-Virus eigentlich?

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Wie wird COVID-19 übertragen?

Hauptsächlich durch Tröpfchen, also über Körperflüssigkeiten.

In welchem Zeitraum kann eine Person andere anstecken?

48 Stunden bevor die Anzeichen auftreten, bis 14 Tage nachdem jemand erkrankt ist.

Welche Anzeichen einer Erkrankung gibt es?

Achten Sie auf diese Anzeichen: Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit oder Entzündung der Schleimhaut der oberen Atemwege. Auch der Geschmackssinn oder der Geruchssinn kann verloren gehen.

Was kann ich tun, wenn ich vielleicht an COVID-19 erkrankt bin?

Haben Sie Anzeichen einer Erkrankung? Hatten Sie Kontakt zu einer Person, die Covid19 hat? Dann müssen Sie das Gesundheitstelefon 1450 oder den Hausarzt anrufen. Melden Sie dies der Lebenshilfe meldung@lebenshilfen-sd.at .

Was bedeutet es, wenn ich in Quarantäne muss?

Haben Sie ein positives Testergebnis? Hatten Sie Kontakt zu einer erkrankten Person? Dann müssen Sie 14 Tage zuhause bleiben. Sie dürfen keinen Besuch empfangen. Auch wenn sie im Homeoffice nicht arbeiten können, wird das Entgelt weiter bezahlt.

Sind die Lebenshilfe-Einrichtungen während des Lockdowns geöffnet?

Ja, die Angebote der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH bleiben offen.

Was bedeutet das für Besucherinnen und Besucher oder auch Freiwillige?

Alle Besuche müssen telefonisch angemeldet werden. Wir stellen für Sie auch FFP2-Masken zur Verfügung. Wichtig ist, dass Sie Abstand halten und die Hygienemaßnahmen einhalten. Außerdem wird jeder Kontakt notiert.
Freiwillige können weiterhin für unser Kundinnen und Kunden da sein. Sie müssen jedoch FFP2-Masken tragen.

Freiwillige können unter der Bedingung, dass sie FFP2-Masken tragen, weiterhin für unsere KundInnen da sein.

Welche Masken müssen Sie tragen?

Überall, wo wir anderen Personen begegnen, müssen wir einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Arbeiten Sie in der direkten Begleitung von Kundinnen und Kunden? Dann ist eine FFP2-Maske Pflicht.

Was ist zu beachten, wenn KundInnen nach einem Besuch zuhause in eine Einrichtung der Lebenshilfe zurückkommen?

Dann setzen wir Antigentests ein. Diese machen wir gleich bei der Rückkehr und ein paar Tage danach.

Es gibt eine Betreuung in der Schule oder im Kindergarten. Kann ich als MitarbeiterIn bei meinen Kindern zu Hause bleiben?

Machen Sie sich Sorgen um Ihre Kinder? Im stationären und teilstationären Bereich wird ein Sonderurlaub gewährt.

Müssen auch schwangere Mitarbeiterinnen Masken tragen?

Schwangere dürfen in der direkten Betreuung nicht arbeiten, wenn FFP2-Masken Pflicht sind.

Welche Regeln gelten für MitarbeiterInnen in den Büros?

Wir müssen Kontakte möglichst vermeiden. Wenn möglich, sollen wir ins Homeoffice wechseln. Ansonsten dürfen höchstens zwei Personen in einem Büroraum arbeiten. Wenn möglich, Teambesprechungen und Supervisionen online abhalten.

Dürfen wir gemeinsam essen?

Gemeinsames Essen und Trinken sollten wir vermeiden. Bei der Essensunterstützung beachten wir: Betreuerinnen und Betreuer tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Sie halten zu ihren Kolleginnen und Kollegen einen Abstand von mindestens 1 Meter.

Was mache ich, wenn die Schule meines Kindes geschlossen ist und keine Kinderbetreuung angeboten wird?

Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr oder wenn Sie einen Menschen mit Behinderung betreuen, können Sie die vier Wochen gesetzlich vorgesehene Sonderbetreuungszeit in Anspruch nehmen. Zusätzlich ermöglicht Ihnen die Lebenshilfe noch fünf Tage Sonderbetreuungszeit, wenn Sie auch fünf Tage Urlaub verbrauchen. Sollten Sie keinen Urlaub für dieses Jahr mehr haben, können Sie auch auf den Urlaub für 2021 zugreifen.

Ich habe meinen Pflegeurlaub schon verbraucht, aber mein Kind ist wieder krank. Was tun?

Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr und Menschen mit Behinderung, die Sie betreuen, können Sie bis Ende 2020 eine weitere Woche Pflegefreistellung beantragen.

Die Situation rund um die Pandemie belastet mich sehr. Kann ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

Um die psychische Belastung zu bearbeiten, können Sie als Mitarbeiterin/Mitarbeiter der Lebenshilfe bis zu fünf Coaching-Einheiten kostenfrei in Anspruch nehmen.

Bekomme ich eine finanzielle Anerkennung dafür, wenn ich mit COVID-infizierten KundInnen arbeite?

Ja, die Lebenshilfe zahlt eine freiwillige Corona-Zulage in Höhe von 4 Euro pro Stunde rückwirkend ab März 2020.

Hier finden Sie ausführliche Infomationen zu Fragen und Antworten rund um das Corona-Virus:

» Sozialministerium

Videobotschaft

Hier finden Sie ein Video von Lebenshilfe-Geschäftsführerin Susanne Maurer-Aldrian und Kundenrat Christoph Jacum. Es geht um die aktuelle Situation. Die Lebenshilfe möchte den Alltag für die Kundinnen und Kunden aufrechterhalten: